Basaltabbau in der Rhön

Um die Jahrhundertwende vom 19. auf das 20. Jahrhundert wurde der Straßen- und Eisenbahnbau im Zuge der Verkehrserschließung der Rhön intensiviert. Dadurch stieg die Nachfrage nach dem wichtigen Baustoff Basaltschotter bzw. Basaltkies. Deshalb begann man in der Rhön nach und nach an verschiedenen Stellen mit dem Abbau des Basalts. So entstanden in der Rhön die folgenden Werke: Umpfen bei Fischbach, Billstein bei Seiferts, Lichtenstein oberhalb von Urspringen, Stengerts bei Bischofsheim, Große Nalle bei Gersfeld, Steinbruch östlich von Vollmerz, zwischen Feuer- und Schwarzenberg östlich von Oberbach, am Farnsberg östlich von Riedenberg, am Sodenberg südlich von Morlesau, bei Vacha und Römhild. Kleinere staatliche Betriebe gab es bei Stangenroth und Neuwirtshaus.
Die Geschichte des Basaltabbaus am Stengerts
Unsere heimische Wirtschaft über die nordbayerische Basaltindustrie

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