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Stadtteile von Bischofsheim

Frankenheim
Etwa ein Kilometer nordwestlich von Bischofsheim liegt – eingebettet in das schöne Brendtal – der Stadtteil Frankenheim.

Der dicht bewaldete Basaltkegel, der sich markant über dem Straßendorf erhebt, verbarg jahrhundertelang ein Geheimnis: die Ruine Osterburg, eine mächtige Burganlage aus der Stauferzeit. Bereits 1270 wurde sie erstürmt und völlig zerstört. 1897 entdeckte man Überreste der Osterburg beim Wegebau. Die dabei gemachten Funde sind im Bischofsheimer Rentamt ausgestellt. Ein Nachbau der Osterburganlage befindet sich in Frankenheim zwischen der Lourdesgrotte und der Kirche.

Darüber hinaus können zahlreiche Bildstöcke entlang der Straßen und Wanderwege bewundert werden, die zwei kleinen Kapellen am unteren und oberen Ortseingang lohnen sich auch anzuschauen.

In der Rhönhalle und auf der nebenan gelegenen Wiese wird so manches Fest gefeiert, vom Fasching, über Liederabende bis hin zum bekannten Wiesenfest.


Haselbach
Etwa 1 km südwestlich von der Bischofsheimer Altstadt, auf dem Weg zum Kreuzberg, liegt der malerische Stadtteil Haselbach. Mit dem Feriendorf Osterburg, dem Haus des Gastes mit Hallenbad und dem Wohnmobilstellplatz ist Haselbach das touristische Zentrum im Stadtgebiet.

Der mittlerweile wieder freigelegte Haselbach, der durch das Dorf plätschert, die hunderte Jahre alte Dorflinde und die verträumte kleine Kapelle in der Ortsmitte verleihen ihm ein besonderes Flair. Zahlreiche Wanderwege und Mountainbikerouten, beispielsweise zum Kreuzberg oder zum Neustädter Haus, führen durch Haselbach.

Die Skilifte, die Langlaufloipen und die moderne Skisprunganlage machen es darüber hinaus zu einem kleinen Wintersportzentrum in der Rhön. Alle drei Sprungschanzen (K16, K30, K50) haben sogar einen Mattenbelag, so dass auch im Sommer über „skigesprungen“ werden kann. Der Kiliansbrunnen erinnert an den gleichnamigen Missionar, welcher der Legende nach hier zum ersten Mal taufte.

Oberweißenbrunn
Eingebettet zwischen Arnsberg und Himmeldunkberg liegt Oberweißenbrunn, etwa 5 km nordwestlich von Bischofsheim. Markierte Wanderwege und Mountainbikerouten führen in alle Richtungen. Mit 620 Metern über NN ist Oberweißenbrunn das höchstgelegenste Dorf in Unterfranken.

Dementsprechend hat es sich, ähnlich wie Haselbach, zu einem kleinen Wintersportzentrum entwickelt. Um Oberweißenbrunn herum und am Arnsberg findet man sowohl Skilifte als auch Langlaufloipen, eine Loipe ist sogar mit Flutlicht ausgestattet. Nur wenige Kilometer nordwestlich, unterhalb des Teufelsberges, in der Nähe der Schwedenschanze, entspringt das Bächlein Brend, das dem Tal seinen Namen gab und sich durch die Dörfer bis nach Bad Neustadt a.d. Saale schlängelt.

Sehenswert ist die Kirche vor allem im Innenbereich. Sie wurde 1961 aus fränkischem Bruchsandstein gebaut und ersetzt die kleine Vorgängerin aus dem 18. Jahrhundert.

Unterweißenbrunn
Brendabwärts, ca. 2 km östlich von Bischofsheim, liegt der Stadtteil Unterweißenbrunn. Hier findet man alte und neue Bausubstanz in einem ansprechenden Miteinander. Die sehenswerte Kirche zur St. Katharina von 1817, mit mittelalterlichem Turmunterbau, enthält eine barocke und klassizistische Ausstattung.

Gegenüber steht ein gut restauriertes altes fränkisches Fachwerkhaus. Der schöne barocke Bildstock an der Abzweigung zum ehemaligen Bahnhof ist ebenfalls einen Blick wert.

Der Dorfplatz mit der Linde, dem Brunnen und dem Brauhaus ist der Mittelpunkt des Dorfes und Schauplatz von Dorffesten, die sich zur Wahrung der örtlichen Identität bestens bewährt haben. Eine optimale Gelegenheit für Sie, Land und Leute kennen zu lernen!

Der Brendtalradweg bringt die Fahrradfreunde im Handumdrehen nach Bischofsheim, die markierten Wanderwege führen nach Bischofsheim, Wegfurt aber auch über das Irenkreuz zum Neustädter Haus und zum Kreuzberg hinauf.

Wegfurt
Etwa 6 km südöstlich von Bischofsheim, auf dem Weg nach Bad Neustadt, liegt der Stadtteil Wegfurt. Das Dorf an der Brend zeugt von einer langen kirchlichen Tradition. Auch hier war es Julius Echter, der energisch die Gegenreformation und die Renovierung der Kirche vorantrieb. Der schlanke, gothische Turm mit der „Echter-Spitze“ beweist es. Die Ausstattung der Kirche Sankt Peter und Paul besticht mit freigelegten Wandfresken und einem spätgothischen Sakramentshäuschen. Der linke Seitenaltar stammt vermutlich aus dem Kloster Maria Bildhausen, einem Zisterzienserkloster, das bis weit ins Umland bekannt ist. Ein reges Vereinsleben, Dorf- und Vereinsfeste, besonders die „Wäfeter Fosenacht“ (Wegfurter Fastnacht), geben dem Dorf den Charakter einer gewachsenen Gemeinschaft.

Der Brendtalradweg führt über Unterweißenbrunn nach Bischofsheim, ebenso die Wanderwege, von wo aus man in alle Richtungen wandern und radeln kann.


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