

Neben den Top-Attraktionen wie das Kloster Kreuzberg, das Bruder-Franz-Haus, die Ruine Osterburg, der Rothsee, das Jagdschloss Holzberghof und das Haus der kleinen Wunder gibt es in Bischofsheim und Umgebung auch noch weitere Sehenswürdigkeiten, die einen Ausflug lohnen und längst keine Geheimtipps mehr sind.

Auf dem Wanderweg von Bischofsheim zum Holzberghof befindet sich etwa auf halber Strecke der kleine, idyllische Wasserfall Teufelsmühle. Wie die Sage erzählt soll hier ein gewitzter Mann den Teufel derart reingelegt haben, dass sich dieser grün und schwarz ärgerte. Eine anschauliche Informationstafel vor Ort erzählt die vergnügliche Geschichte.
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter Rothsee.

Einer der schönsten Berge der Rhön überhaupt ist der Himmeldunkberg (888m). Naturbelassen bietet sein freier Gipfel einen außergewöhnlichen Panoramablick auf die umliegenden Berge und Dörfer und Natur pur. Nicht von ungefähr verläuft hier auch der Premiumwanderweg Hochrhöner. Der Richtung Oberweißenbrunn ihm vorgelagerte Rockenstein ist ebenfalls einen Abstecher wert.

Dem Hochrhöner vom Himmeldunkberg Richtung Rotes Moor folgend, kommt man am Schwedenwall vorbei. Über die auch jetzt noch sichtbaren Befestigungsanlagen aus dem 30-jährigen Krieg (1618 – 1648), auch Schwedenkriege genannt, erinnern anschauliche Informationstafeln. Der Schwedenwall ist auch bequem vom gleichnamigen Wanderparkplatz an der Straße zwischen Bischofsheim und Mosbach erreichbar.


Hier soll damals der heilige Kilian gepredigt und getauft haben und zur Erinnerung wurde das irische Kreuz errichtet, so der Volksmund. Tatsächlich ist das Kreuz viel neueren Ursprungs und schon viel wurde über die Symbolik gerätselt, denn das Oberteil scheint viel älter zu sein und stellt ein Kreuz dar, das in seinem Charakter an und für sich typisch irisch ist. Warum dieses Kreuz 1636 gesetzt wurde, ist unbekannt.
In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Parkplatz, der Ausgangspunkt für viele Wanderwege ist.
Die Sage berichtet:
Hier sollte ein Kloster errichtet werden. Aber die angefahrenen Steine lagen am nächsten Morgen auf dem Kreuzberg, dort wo heute das Kloster steht. Das geschah mehrere Male. Deshalb wurde das Kloster nicht hier, sondern auf dem Kreuzberg gebaut.

"Ich weiß basaltene Bergeshöhen im Herzen der deutschen Gau’n…".
Allgegenwärtig ist der Basalt in der Rhön, wie der Auszug aus dem bekannten Rhönlied beweist.
Auch am Kreuzberg findet sich mit dem Johannisfeuer, einem Basaltblockmeer unweit des Gipfels, ein beeindruckender steinerner Zeuge des vulkanischen Ursprungs der Rhön.

Ein weiteres beeindruckendes Naturdenkmal ist die Geißruheiche. Am besten ist sie von Unterweißenbrunn (Ausgangspunkt Friedhof) mit dem Rundwanderweg Nr. 3 (4 km; leichte Anstiege) zu erreichen.


Tourist-Information Bischofsheim
Kirchplatz 7
97653 Bischofsheim a. d. Rhön
Tel.: 0 97 72 - 91 01 50
Fax: 0 97 72 - 91 01 59
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