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Wo liegt eigentlich die Rhön?
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Mitten in Deutschland. Zwischen Main, Fränkischer Saale, Fulda und Werra. Bayern, Hessen und Thüringen haben Anteil an der Rhön.
Warum heißt die Rhön „Land der offenen Fernen“?
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Diesen Namen brachten ihr die sagenhaft weiten Fernblicke ein, was die Rhön im Vergleich zu den meisten deutschen Mittelgebirgen unterscheidet. Das geht übrigens auf weitflächige Rodungen im Mittelalter zurück. Die Rhön sollte urbar gemacht werden. Das raue Klima ließ aber keine Landwirtschaft zu. Durch Beweidung konnten die weiten, offenen Flächen bis heute erhalten werden.
In welchem Bundesland liegt Bischofsheim an der Rhön?
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Bischofsheim an der Rhön grenzt direkt an Hessen (z.B. Gersfeld) liegt aber in Bayern. Der Kreuzberg ist die höchste Erhebung Unterfrankens (928m) und damit des bayerischen Teils der Rhön. Achtung: Verwechseln Sie unser Bischofsheim nicht mit anderen Bischofsheims (z.B. Maintal oder Gau-Bischofsheim).
Wieso trägt Bischofsheim den amtlichen Zusatz „an der Rhön“, obwohl es tatsächlich mitten drin liegt?
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Der Begriff „Rhön“ kam erst im Mittelalter auf und bezeichnete ursprünglich nur das bewaldete Bergland der Hochrhön. Bischofsheim existierte damals schon und lag aber für damalige Begriffe vor bzw. an der Rhön. Heute zählt das gesamte Gebiet zwischen Werra, Fulda, Main und Fränkischer Saale zur Rhön und Bischofsheim liegt mitten drin. Entsprechend sind wir der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung der Region.
Wieso trägt der Kreuzberg eigentlich den Beinamen „heiliger Berg der Franken“?
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Im Jahre 686 errichtete der iro-schottische Missionar Kilian ein Kreuz auf dem höchsten Gipfel Unterfrankens. Im Laufe der Jahrhunderte wurden viele Wallfahrten hierher durchgeführt. Das führte dazu, dass der ehemals als Aschberg bekannte erloschene Vulkan „Kreuzberg“ getauft wurde und später auch den Beinamen „heiliger Berg der Franken“ erhielt.
Seit wann gibt es das Kloster Kreuzberg?
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Zunächst wurden die Wallfahrer auf dem Kreuzberg von den Mönchen in einfachen Holzhütten betreut. Den Winter verbrachten die Mönche in Bischofsheim. Als die Zahl der Wallfahrer immer größer wurde und eine gute Betreuung so nicht mehr möglich war, entschied man sich für den Bau eines Klosters auf dem Kreuzberg. Es wurde 1692 fertig gestellt.
Gibt es noch Mönche im Kloster Kreuzberg? Welchem Orden gehören sie an?
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Ja. Fünf Mönche leben noch im Kloster Kreuzberg. Sie gehören dem Franziskanerorden an.
Wird im Kloster Bier gebraut?
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Ja. Seit 1731 wird in der Klosterbrauerei das berühmte Kreuzbergbier gebraut. Eine Einkehr in der Klosterwirtschaft ist ein Muss für jeden Rhön-Besucher.
Hat die Klosterwirtschaft einen Ruhetag?
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Nein. Die Klosterschänke hat täglich von 8.00 – 20.00 Uhr geöffnet. Nur während des Hauptgottesdienstes werden keine Getränke ausgeschenkt. Von Ende Oktober bis Mitte Dezember ist die Klosterschänke allerdings wegen Betriebsruhe und Exerzitien komplett geschlossen (Ausnahme: Weihnachtsmarkt).
Wie lange läuft man zum Kloster Kreuzberg?
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Je nach Startpunkt und Route. Es gibt unzählige (markierte) Wege zum Kreuzberg. Die kürzeste Strecke von Bischofsheim aus führt über Haselbach und die Kniebreche zum Kreuzberg. Laufzeit: ca. 1,5 Stunden.
Wo beginnen die Wanderwege zum Kreuzberg?
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Am Zentralparkplatz, vor den Toren zur Innenstadt von Bischofsheim, ist eine große Übersichtstafel aufgestellt. Hier können Sie Ihre Wanderung planen. Natürlich nicht nur zum Kreuzberg, sondern auch in alle anderen Richtungen, ob Arnsberg, Himmeldunkberg, Rothsee, Holzberghof, Rhönhäuschen oder auf die Hochrhön.
Kann man mit dem Auto zum Kreuzberg fahren?
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Ja. Unterhalb vom Kloster befindet sich ein großer, kostenpflichtiger Parkplatz (PKW 1,50; größere Fahrzeuge 3,- EUR). Von hier erreichen Sie das Kloster zu Fuß in weniger als fünf Minuten. Die Fahrt bis ganz oben hin ist nur Anliegern (z.B. Übernachtungsgästen am Kreuzberg oder Rollstullfahrern) gestattet.
Wieso heißt der Stadtturm von Bischofsheim eigentlich „Zentturm“? Wann wurde er erbaut? Wie hoch ist er?
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Der Name des Stadtturms ist etwas irreführend. Es wurde nicht etwa der „Zehnte“ abgeführt. Vielmehr ist der Zentturm der Ostturm einer spätromanischen Wehrkirche. Er wurde zu Beginn des 13. Jh. erbaut und ist 26 Meter hoch. Von oben hat man einen herrlichen Blick über die Stadt und auf die umliegenden Rhönberge. Der Schlüssel für die Turmbesteigung ist in der Tourist-Information gegen Pfand erhältlich.
Wann wurde die katholische Stadtpfarrkirche gebaut?
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Die katholische Stadtpfarrkirche St. Georg wurde Anfang des 17. Jh. erbaut. Sie entstand auf dem Platz der alten romanischen Wehrkirche, die wohl bei den zahlreichen Kriegen, die Bischofsheim heimsuchten, zerstört wurde. Maßgeblich beteiligt war Fürstbischof Julius Echter, der in ganz Unterfranken energisch die Gegenreformation betrieb und über 80 Kirchen neu bauen bzw. renovieren ließ.
Wie kommt Bischofsheim zu einer russisch-orthodoxen Kirche?
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Griechische Gastarbeiter gründeten 1981 die orthodoxe Kirchengemeinde in Bischofsheim. Mittlerweile sind diese wieder in Ihre Heimat zurückgekehrt. Die Kirche steht unter dem Patronat Moskaus. Gläubige aus elf verschiedenen Nationen kommen regelmäßig, zum Teil von weit her, zum Gottesdienst nach Bischofsheim. Insgesamt gibt es übrigens drei Kirchengemeinden in Bischofsheim: die katholische, die evangelische und die russisch-orthodoxe.
Wann ist Saison in Bischofsheim?
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Inmitten der Wanderwelt Nr. 1, der Rhön, gelegen, ist eigentlich das ganze Jahr über Saison. Schließlich gibt’s ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Die Sommersaison geht von Mai bis Oktober. Die Wintersaison hängt von der Schneelage ab. Besonders beliebt sind Frühjahr und Herbst. Aber auch eine winterliche Wanderung bei strahlendem Sonnenschein hat ihre besonderen Reize. Weniger frequentiert sind November bis Mitte Dezember sowie März und April (je nach Lage der Osterferien).
Gibt es Lifte und Loipen in Bischofsheim?
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Ja. In zwei getrennten Skigebieten (Kreuzberg und Arnsberg) gibt es insgesamt 7 Skilifte. Es handelt sich um die längsten Abfahrten in der Rhön überhaupt. Rund um Bischofsheim gibt es rund 70 km an Loipen.
Gibt es Winterwanderwege und Rodelmöglichkeiten in Bischofsheim?
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Ja. Insgesamt rund 25 km um Bischofsheim, Frankenheim, Haselbach, Oberweißenbrunn, Kreuzberg und Arnsberg. Rodeln ist am Kreuzberg unterhalb vom Gasthof Roth (Fahrstraße zum Kloster) und auf der Klosterwiese (unterhalb vom Kloster) sowie am Arnsberg neben der Skipiste möglich.
Wann liegt Schnee in der Rhön?
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Das wenn wir von vornherein wüssten! Die beste Saison der letzten Jahrzehnte war die Saison 2005/2006. Von Mitte November bis Ende März konnte man fast durchgehend Skifahren und Langlaufen. Als „schneesicherste“ Zeit hat sich im Verlauf der letzten Jahre der Zeitraum von Ende Januar bis Ende Februar erwiesen. Aktuelle Informationen gibt’s am Schneetelefon (09772-212) oder im Internet (www.rhoen.de).
Wie komme ich zum Schwarzen Moor?
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Von Bischofsheim auf der St 2288 Richtung Fladungen auf die Hochrhönstraße. Nach ca. 17 Kilometern haben Sie das Ziel erreicht.
Wie komme ich zum Roten Moor?
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Von Bischofsheim auf der B278 Richtung Wüstensachsen. Vorbei am Rhönhäuschen. Nach ca. 8km haben Sie das Ziel erreicht.
Wie komme ich zur Wasserkuppe?
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Von Bischofsheim auf der B278 Richtung Wüstensachsen. Noch vor Wüstensaches die Wegweisung zur Wasserkuppe befolgen. Nach ca. 17 Kilometern haben Sie das Ziel erreicht.
Wie komme ich zum das Rhönhäuschen?
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Von Bischofsheim aus auf der B278 Richtung Wüstensachsen. Nach sechs Kilometern sind Sie am Ziel.
Wie komme ich zum Jagdschloss Holzberghof?
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Von Bischofsheim aus Richtung Fladungen und Hochrhönstraße. Nach fünf Kilometern sind Sie am Ziel.
Wie komme ich zu der Christlichen Tagungsstätte (Christliche Gästehäuser) Hohe Rhön?
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Zunächst in Bischofsheim der Beschilderung zum Kreuzberg folgen. Links in den Stadtteil Haselbach abbiegen. In der Ortsmitte (Linde, Haus des Gastes, Hallenbad) links den Berg hoch. Nach ca. 800 Metern rechts und gleich haben Sie ihr Ziel erreicht.
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